Warum Rafael beim Gehen Abstand zu einem Text gewinnt
Wenn ich zu lange an einem Text sitze, klingt irgendwann jeder Satz okay.
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Wenn ich zu lange an einem Text sitze, klingt irgendwann jeder Satz okay.
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Vom 22. Juli bis 20. August kamen zusammen:
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Bevor ich Werbebudget anfasse, trenne ich zwei Listen.
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Die Karriereseite erklärt den Arbeitsplatz.
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Wenn die Praxisleitung selbst behandelt, bleibt eine Frage offen: Wer ist im Alltag für Führung ansprechbar?
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Bei meinen manuellen Jobportal-Prüfungen fällt mir immer wieder derselbe Bruch auf.
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«Wir unterstützen Weiterbildungen» klingt gut. Planen lässt sich damit nichts.
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«Abwechslungsreich» reicht bei einer Dentalstelle nicht.
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Dort kennt sie den Dienstplan. Sie weiss, wie die Leitung reagiert, wenn es stressig wird. Sie kennt den Patientenrhythmus. Sie kennt die Eigenheiten im Team.
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Bei einer offenen Stelle frage ich nicht zuerst nach Benefits.
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Die Stelle wird frei.
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Bei einer Physio-Stelle mit 40 Prozent prüfe ich zuerst, wie die Tage verteilt sind. Dazu: Wie viel Zeit bleibt für Dokumentation und was passiert bei Ausfällen?
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Ich mag klare Worte.
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Vier Ansichten liegen nebeneinander:
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Eine Stellenkampagne darf neugierig machen. Sie darf aber keine zweite Version der Stelle erfinden.
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Eine Fachkraft liest Ihre Stellenanzeige. Klingt interessant.
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Bei einer Zahnarztpraxis öffne ich die Karriereseite zuerst auf dem Handy.
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ChiroSuisse nennt Fachkräftemangel, Ausbildung und Sichtbarkeit als Schwerpunkte des Jahres 2025.
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Bei einem ausländischen Physio-Diplom kann das heissen:
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«Abwechslungsreicher Alltag» sagt einer Fachkraft wenig.
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Eine Fachkraft öffnet Ihre Stelle auf dem Handy. Sie interessiert sich.
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Eine offene Stelle bleibt nicht einfach leer.
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FMH Services empfiehlt, die Nachfolgeplanung fünf bis acht Jahre vor der Übergabe zu starten.
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Nach wenigen Sekunden sollte klar sein:
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Ich arbeite im Marketing. Und Werbung geht mir oft selbst auf die Nerven.
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Ich habe diese Woche mehrere Entwürfe verworfen, obwohl sie sauber aussahen.
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«Flexible Arbeitszeiten.»
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Eine Praxis-Website hat oft zwei sehr verschiedene Besucher.
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Ein Stockfoto zeigt, wie eine Praxis aussehen könnte.
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Fortbildung ist kein Benefit, wenn im Alltag die Zeit dafür fehlt.
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Ein Teamfoto zeigt Gesichter. Noch nicht, wie Zusammenarbeit funktioniert.
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Probearbeiten soll Klarheit schaffen. Nicht neue Unsicherheit.
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«Attraktive Anstellungsbedingungen» ist keine Information.
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Was müsste passieren, damit eine gute Fachkraft nach sechs Monaten wieder geht?
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«Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem familiären Team.»
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Mehr Werbebudget sorgt dafür, dass mehr Fachkräfte dieselbe Anzeige sehen.
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Ich will nie wieder zurück in einen 9-bis-5-Job.
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Eine regionale Stellenkampagne beginnt für mich nicht im Werbekonto.
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«Flexible Arbeitszeiten» lässt offen, wer flexibel sein soll.
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«Gründliche Einarbeitung» ist schnell geschrieben. Auf einer Karriereseite will ich wissen, wer sie übernimmt.
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Schauen Sie zuerst auf das Angebot.
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Vier feste Arbeitstage lassen sich anders planen als fünf kürzere Tage. Wechselnde freie Tage verändern den Alltag nochmals.
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«Mitgestaltung» klingt stark. In einem Stelleninserat bleibt das Wort aber leer, wenn niemand sagt, worüber ein neuer Physio mitentscheiden darf.
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Öffnen Sie Ihre aktuelle Stellenanzeige auf dem Handy und starten Sie den Timer.
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Eine Stellenanzeige darf kein Wunschbild der Praxis sein.
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Auf einem Stellenportal liegen mehrere Inserate direkt nebeneinander.
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Ich suche nach Rolle und Ort. Dann öffne ich die Anzeige auf dem Handy und gehe den Weg bis zum ersten Kontakt.
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Mein Wochenmassstab ist ziemlich simpel.
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Das ist einer der Gründe, warum ich gern mit ihnen arbeite.
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Eine Anzeige kann Aufmerksamkeit bringen. Was nach der ersten Nachricht passiert, bleibt eure Aufgabe.
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Lebenslauf als Pflichtdatei. Motivationsschreiben. Sechs Felder, bevor überhaupt eine Frage gestellt werden kann.
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Zwei offene Stellen in derselben Praxis brauchen nicht denselben Text.
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Eine glaubwürdige Stellenbotschaft beginnt mit Zuhören.
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Zwei Benefits, die gut klingen und viel offenlassen.
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Ich öffne die Stelle so wie jemand, der die Praxis noch nicht kennt.
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Marketing darf Interesse wecken. Es darf keinen Arbeitsplatz erfinden.
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Aufgaben, Pensum und Anforderungen sind schnell aufgelistet. Für die Entscheidung fehlen oft andere Antworten.
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Bequemer Satz. Vor allem für Arbeitgeber.
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So läuft das mit mir. Vier Schritte, kein Geheimnis.
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«In 30 Tagen 6-stellig.» Schau dir kurz den an, der's verspricht.
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Öffne deine Startseite. Stoppuhr auf 10 Sekunden.
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2 % Conversion gilt als «gut». Heisst im Klartext: 98 von 100 sagen nein.
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«Du brauchst 47 Funnels.» Falsch.
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Ich verkaufe kein Marketing. Ich räume auf.
Als Artikel lesenDort stehen die ausführlich recherchierten Themen zu Websites, Sichtbarkeit und Marketing.
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