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Alle Social-Beiträge LinkedIn · 23. Juli 2026

Gen Z will nicht mehr arbeiten.

Bequemer Satz. Vor allem für Arbeitgeber.

Original auf LinkedIn ↗
Dunkle Kotodama-Grafik mit der Aussage «Gen Z will nicht mehr arbeiten». Eine violette Linie streicht nur das Wort «nicht». Darunter steht: «Bequemer Satz. Vor allem für Arbeitgeber.»
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Plattform
LinkedIn
Veröffentlicht
23. Juli 2026
Konto
Rafael Hager
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Originalbeitrag von Rafael Hager

«Gen Z will nicht mehr arbeiten.»

Bequemer Satz. Vor allem für Arbeitgeber.

Die St.Galler Jugendstudie 2025 zeichnet ein anderes Bild.

Beschäftigte der Gen Z wünschen sich im Schnitt 32 Stunden und 5 Minuten Arbeit pro Woche.

Zum Vergleich:
Gen X: 32 Stunden und 10 Minuten.
Gen Y: 31 Stunden und 21 Minuten.
Boomer: 30 Stunden und 10 Minuten.

Nein, das macht die Boomer nicht faul. Genau das ist der Punkt: Das Klischee erklärt nichts.

Arbeit hat für 67 % der Gen Z einen hohen Stellenwert. Damit liegt sie exakt beim Durchschnitt aller Befragten.

Die unbequemere Zahl: Nur 51 % sagen, dass sie grosse Lust zu arbeiten haben.

Arbeit ist ihnen wichtig. Sie holt viele nur nicht ab.

Dann muss man über Führung, Arbeitsalltag und das Angebot sprechen. Nicht nur über «die Jugend».

Wenn im Stelleninserat «familiäres Team» und «attraktive Bedingungen» stehen, weiss eine Fachkraft noch immer nicht, was sie bei Ihnen erwartet.

Vielleicht ist Ihre Stelle gut.
Vielleicht wird sie nur schlecht erklärt.

Genau da beginnt Arbeitgebermarketing.

Ich werde hier bequeme Recruitingdiagnosen auseinandernehmen und zeigen, was Schweizer Praxen selbst beeinflussen können.

Quelle: St.Galler Jugendstudie 2025, Universität St.Gallen, Seiten 22 und 32
https://ifpm.unisg.ch/wp-content/uploads/2025/10/HSG_Publikation_Jugendstudie_2025_web.pdf

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