«Gen Z will nüme schaffe.»
Bequeme Satz. Vor allem für Arbeitgeber.
D St.Galler Jugendstudie 2025 zeigt es anders Bild.
Beschäftigti vo de Gen Z wünsched sich im Schnitt 32 Stund und 5 Minute Arbeit pro Wuche.
Zum Vergliich:
Gen X: 32 Stund und 10 Minute.
Gen Y: 31 Stund und 21 Minute.
Boomer: 30 Stund und 10 Minute.
Nei, das macht d Boomer nöd fuul. Genau das isch de Punkt: S Klischee erklärt nüt.
Arbeit het für 67 % vo de Gen Z en hohe Stellewert. Das isch genau de Durchschnitt vo allne Befragte.
Die unbequemeri Zahl: Nur 51 % säged, dass sie grossi Luscht zum Schaffe händ.
Arbeit isch ihne wichtig. Sie holt vieli nur nöd ab.
Denn muess mer über Füehrig, Arbeitsalltag und s Aagebot rede. Nöd nur über «d Jugend».
Wenn im Stelleinserat «familiärs Team» und «attraktivi Bedingige» stönd, weiss e Fachchraft immer no nöd, was sie bi Ihne erwartet.
Villicht isch Ihri Stell guet.
Villicht wird sie nur schlächt erklärt.
Genau det beginnt Arbeitgebermarketing.
Ich wird da bequemi Recruitingdiagnose usenäh und zeige, was Schwiizer Praxe selber beeinflusse chönd.
Quelle: St.Galler Jugendstudie 2025, Universität St.Gallen, Siite 22 und 32
https://ifpm.unisg.ch/wp-content/uploads/2025/10/HSG_Publikation_Jugendstudie_2025_web.pdf
