Von mir · 2 Min. Lesezeit
1. Der nächste Schritt muss vor der Anzeige feststehen
Eine Kampagne beginnt mit einer konkreten Handlung. Das kann eine Anfrage, eine Anmeldung oder ein kurzer Erstkontakt sein. Anzeige, Zielseite und Bestätigung sollten genau darauf vorbereitet sein.
Ohne diesen Entscheid lassen sich Klicks zählen, aber schwer einordnen. Ein hoher Klickwert sagt noch wenig darüber, ob Menschen den vorgesehenen Weg verstanden haben.
2. Die Zielseite muss das Versprechen aufnehmen
Google beschreibt die Landingpage als die Seite, auf der Menschen nach dem Anzeigenklick ankommen. Relevante Informationen, einfache Navigation und die Erwartungen aus der Anzeige gehören zusammen.
Überschrift, Angebot und nächster Schritt müssen direkt anschliessen. Für ein enges Angebot ist eine eigene Zielseite oft übersichtlicher als eine allgemeine Startseite.
3. Messen, was wirklich unterschieden werden kann
Vor dem Start wird festgelegt, welche Ereignisse technisch messbar sind: Seitenaufruf, Klick, Formularbeginn und bestätigtes Absenden. Ein Verkaufsgespräch oder Auftrag gehört in eine andere Ebene.
Das Messkonzept braucht eine klar geregelte Einwilligung. Welche Dienste erst nach Zustimmung laden dürfen, halte ich darin fest.
4. Erst dann Google, Meta oder TikTok auswählen
Die Plattformen unterscheiden sich in Suchsituation, Format und verfügbarem Material. Die Auswahl folgt der Aufgabe und der Zielgruppe, nicht der Gewohnheit.
